13 – Schatten über Bombay

Die Investigatoren treffen die letzten Vorbereitungen vor ihrem Aufbruch nach Bombay. Während Lady Clara über einen Kontakt ihres verstorbenen Mannes einen örtlichen Führer buchen kann, kümmern sich die Männer um Ausrüstung und Reiseplanung. Rowland findet sogar einen italienischen Zeitungsbericht, der vom Aufbruch der Expedition rund um Quarrie und seine Kollegen handelt. Sie haben demnach gute 3 Monate Vorsprung. Daher fällt die Entscheidung, per Flugzeug nach Indien zu reisen: 11 Etappen in 8 Tagen.

In Bombay angekommen, braucht es erstmal etwas Zeit, damit sich unsere Engländer akklimatisieren können: 30 Grad im Schatten sind doch etwas ungewohnt. Da hilft es natürlich außerordentlich, wenn die angenehmen Zimmer im Daj Mahal Palace bezogen werden können, natürlich mit Meerblick. Dazu kommen noch ein rätselhafter Anruf in der Nacht.

Am nächsten Tag treffen sie das erste Mal ihren Führer, einen jungen Mann namens Siva Patel. Er macht einen zuverlässigen Eindruck und so werden ihm einige Aufgaben übertragen: Vorrangig Nachforschungen rund um die italienische Expedition. Derweil traut sich Reginald in die umliegenden Viertel und stöbert bei den Straßenhändlern herum. Neben Tee und Teppichen findet er auch ein Zeichen an der Wand: Das Mal des Königs in Gelb! Was hat es damit auf sich? Die Investigatoren planen ebenfalls in der Bibliothek bzw. in den örtlichen Redaktionen nach Hinweisen zu suchen und werden auch fündig: Die Expedition ist nach 3 Tagen in Bombay mit dem Schiff weiter nach Tibet gereist. Dies passt aber nicht zu den Ergebnissen, die Siva spätabends den Investigatoren präsentiert: Er hat den damaligen Führer aufgetrieben und dieser hat berichtet, dass sie bei einem weisen Mann waren und danach verstört Tickets für den Zug nach Kalkutta gebucht haben!

Lady Clara will am nächsten Tag sich selbst ein Bild bei diesem weisen Mann machen, wobei sie Siva begleiten soll. Rowland und Arthur widerrum möchten ein bisschen Nachtleben genießen und starten in einem englischen Gentlemans Club. Alsbald möchten sie aber doch etwas mehr Exotik kennenlernen und nehmen dankbar einen Tip für einen speziellen indischen Club an. Ein Taxi bringt sie dorthin und sie tauchen in die farbenfrohe und würzige Welt des indischen Nachtlebens ein!

Am nächsten Morgen brechen Reginald und Lady Clara alleine auf, da die beiden anderen noch nicht zurückgekommen sind. Zusammen mit Siva können sie tatsächlichen den alten weisen Mann befragen und erfahren verstörendes: Er kann sich an die Gruppe erinnern, vor allem an den „Gezeichneten“. Und erzählt von einem Gott in Weiß, der älter als die Menscheit ist, älter als die Welt selbst. Er solle in den Bergen im Norden für einen Buddha gehalten werden, und von dort solle er auch zu uns kommen. Er sei schon auf dem Weg.

Wieder zurück treffen sie endlich die beiden anderen an: Sie seien heute früh in einer Seitenstraße aufgewacht, mit seltsamen verstörenden Träumen und ohne viel Wissen an die letzte Nacht. Lady Clara möchte erneut Nachforschungen anstellen und die anderen besuchen noch den englischen Club: Es gab da einen englischen Beamten der, der ihnen bei der Zugsverwaltung weiterhelfen könne und vielleicht mehr über die Reise der Italiener weiß. Sie können ihn tatsächlich finden und mit etwas Überredungskunst dazu bringen, ihnen zu helfen.

Tags darauf versuchen es die 4 nochmal bei dem Straßenhändler mit dem Zeichen an der Wand. Als Lady Clara hin direkt konfrontiert, leugnet er zuerst, aber dann schlägt die Stimmung plötzlich auf sehr feindselig um und es fehlt nicht viel, dass Messer zum Einsatz kommen. Zum Glück kann Reginald zusammen mit seiner Waffe die Situation etwas entschärfen und die Investigatoren schauen, dass sie schnell wieder ins Hotel zurückkommen.

Dort wartet dafür eine gute Nachricht: Der Beamte hat tatsächlich weitere Informationen auftreiben können: Die Expedition ist in Benares ausgestiegen und in nördlicher Richtung weiter unterwegs nach Nepal gereist. Damit gibt es genug Informationen für den nächsten Reiseabschnitt und die Gruppe macht sich abmarschbereit. Siva wird zum Bahnhof geschickt um Bahntickets für den nächsten Tag zu sichern und die letzen Ausrüstungsteile werden eingekauft.

Am nächsten Tag, kurz vor dem Bahnhof kommt es erneut zu einem verstörenden und erschreckenden Ereignis: SIe sehen eine Gestalt in der Menge, den Fremden aus dem Theaterstück: Er steht dort, niemand beachtet ihn: Plötzlich dreht er sich zu den Investigatoren um und geht auf sie zu. Einen Momemt später hat er bereits Lady Clara erreicht und sie hört plötzlich Musik und befindet sich für einen kurzen Augenblick in Carcosa. Der Fremde ist zwar verschwunden, aber den Investigatoren wird klar, dass sie sich mit ihrer Reise direkt in das Zentrum der Gefahr begeben…