05 – Angbarer Bock

05 – Angbarer Bock

Der Morgen danach …

Havena liegt still und friedlich wie immer und niemand hat bemerkt, was sich da westlich der Unterstadt auf einem alten Schiffswrack ereignet hat. Aber so gehört es sich für Helden: Wahre Heldentaten werden im Stillen vollbracht.

Wie auch immer: Man beginnt mit den Abreisevorbereitungen: Elandriel Eichenblatt sorgt für einen fahrbaren Untersatz und die Verpflegung, die für die mehrwöchige Reise benötigt wird. Während der Rest der Gruppe noch an der Matratze horcht, stattet Elandriel auch noch Bori-Shan einen Besuch ab, die er zufällig am Hafen trifft. Es wird kein Abschied für immer gewesen sein. Elias Fuxberg lässt es sich aber dann doch nicht nehmen, noch dem örtlichen und geheimen Phex-Tempel einen Besuch abzustatten. Diesen findet er im Orkendorf und ein stilles Gebet mit dem Fuchs kann auch in der Zukunft hilfreich werden.

2 Tage später ist es soweit: Aufbruch. Es geht auf der Reichstraße 1 Richtung Gareth. Nach 11 Tagen erreicht man Angbar, die alte Stadt am Gangbarer See. Die Helden kommen gerade richtig: Es gibt ein großes Fest, wo der Gangbarer Bock eingeweiht wird: Ein riesiger Onager, der viel weiter schießt als alles dagewesene. Die Helden genießen den Trubel. Elandriel lässt es sich nicht nehmen, einen Zwerg im Bierschnelltrinken zu besiegen – sogar zweimal! So bekommt er fast nicht mit, wie Mavenius von Lowangen eine Zwergin vor größeren Verletzungen bewahrt, als ein Bierfass sich selbständig macht und Feligra Steinletter fast überrollt. Diese lässt es sich nicht nehmen und lädt die ganze Gruppe zu einem zünftigen Essen mit anschließender Bierverkostung ein. Stattfindet tut das natürlich im ältesten Gasthaus des Ortes: Brau- und Schankhaus Wackerbusch.

Und wirklich: Bier brauen können die Angbarer auf jeden Fall! Der Wirt Owilmar Wackerbusch lässt es sich sogar nicht nehmen, ein ganz besonderes Gläschen anzubieten: aus einem alten Faß. Es mundet allen – nur dummerweise haben die Helden damit einen Bierbold aufgeweckt: einen Kobold, der im Bierfass eingesperrt war und sich jetzt lautstark beschwert, dass er sofort wieder „in Bier ruhen“ will, weil sonst wird er seine Freunde holen und alle Brauereien in Angbar das Fürchten lehren!

Das ist natürlich eine Riesekatastrophe für die Stadt und Feligra bittet die Helden inständig darum, sich der Sache anzunehmen und den Frieden mit dem Kobold wieder wiederherzustellen.

Zidon Treublatt geht sogleich ans Werk und untersucht das Bier mit wissenschaftlicher Genauigkeit. Mavenius und Elias versuchen, mit magischem bzw. göttlichem Wissen mehr herauszufinden während Elandriel den Bierbold mit Reimen unterhält. Arambolosch Sohn des Atosch weiß, dass es vor 800 Jahren eine zwergischen Traviageweihten gab, Peregrimm Braubäumler mit Namen. Diesem ist es damals gelungen, den Bierbold einzufangen und ein wahrhaft göttliches Bier zu brauen. Er lebte damals nicht weit von Angbar entfernt, in Rosenhügel.

Damit steht das nächste Ziel der Helden fest: Es geht in den Traviatempel von Rosenhügel auf die Suche nach 800 Jahre alten Informationen…

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