2. Spielabend: Dem Golem auf der Spur

2. Spielabend: Dem Golem auf der Spur

Dr. Freud hat den Privatdetektiv Henry James Cooper in Prag beauftragt, Nachforschungen über den Hintergrund der Golem-Geschichte anzustellen. Es gab vor einigen Wochen in Berlin einen Zwischenfall, der ihm keine Ruhe lässt. Des Weiteren bittet er auch um Kontaktaufnahme zu den Charakteren vor Ort, um diese zu unterstützen und Informationen auszutauschen die hilfreich sein können. Cooper, ein Brite, der vor 2 Jahren nach Prag kam und dann #RPG/Cthulhu/offeneFragen der Liebe wegen geblieben ist, nutzt seinen Kontakt zu einer allwissenden Debreziner Würsteldame namens Jelinek um die Nachforschungen zu beginnen. Er findet heraus, dass der Reporter Egon Fritsch nach Prag gekommen ist um ebenfalls Nachforschungen über die Geschichte des Golems anzustellen. Zuvor findet aber ein erstes Treffen mit den Charakteren statt.

Die Geschichte beginnt

Nach einem ersten Beschnuppern beginnt man mit den gemeinsamen Ermittlungen. Man beschließt, weiter die Bücher zu sortieren und katalogisieren und nebenbei die eigenen Tätigkeiten und Nachforschungen zu betreiben. McAllister fühlt sich der Haushälterin Terese weiterhin sehr verbunden, und ist daher auch für einen Besuch einer Vernissage mit ausgestellten Bildern zeitgenössischer Kunst stets bereit. Dort trifft er wieder auf Marie Korczak und erneuert den Kontakt mit ihr – was Teresa nicht gerade wohlwollend aufnimmt.

Nachforschungen über den Prager Golem

Dr. Freud hat den Privatdetektiv Henry James Cooper in Prag beauftragt, Nachforschungen über den Hintergrund der Golem-Geschichte anzustellen. Es gab vor einigen Wochen in Berlin einen Zwischenfall, der ihm keine Ruhe lässt.

Cooper beginnt mit den üblichen Recherchearbeiten in den Bibliotheken von Prag und kann sich bald eine gute Übersicht der Golem-Sage bilden. Allerdings scheint nicht wirklich viel mehr an dieser Sage zu sein, wie allgemein bekannt ist. Bis er in einem alten und fast vergessenen Buch einen Hinweis auf ein anderes Werk findet: Das Resch Mezareph. Dort soll genaueres über den Golem zu finden sein.
Der Kontakt zu Egon Fritsch ist auch sehr konstruktiv: Er schafft es, einen Termin bei der Synagoge zu bekommen, um dort auf dem alten Speicher ungebrauchte Schriftrollen und Bücher überprüfen zu können. Man beschließt einen gemeinsamen Termin und dieses Projekt gemeinsam zu bearbeiten.

Neue Experimente

Die Ideen gehen nicht aus

Die Alchemie und die Bearbeitung interessanter Bücher zu diesem Thema ist immer noch ein wichtiges Thema bei den Charakteren und so ist es nicht verwunderlich, dass bald wieder Kontakt mit dem Verein der Himmelsdeuter gesucht wird. Diese sind hocherfreut, neue Mitglieder für ihre Sache werben zu können und sind bereit, ihr Labor für Versuche bereitstellen zu können. McAllister versucht, einen Trank herzustellen, mit dessen Hilfe man der lateinischen Sprache sehr viel schneller mächtiger sein soll als mit der gewöhnlichen Lernmethode. So besorgt er sich bei dem Händler Torczki lateinische Bücher und „verarbeitet“ diese zu einem Gebräu. Leider stellt sich der gewünschte Erfolg nicht ein, sodass der Kauf des kleinen Latinums die einzige Lösung darstellt. Dafür können jetzt noch mehr Bücher katalogisiert werden, was Prof. Westermann auch sehr begrüßt.

Versteigerung

Von ihm kommt auch der Hinweis, dass eine Versteigerung von besonderen Bücher ansteht. Okkulte, wissenschaftliche und pseudowissenschaftliche Werke stehen zum Verkauf und die Universität ist durchaus bereit, Geld in die Hand zu nehmen, um Bücher, die für die Katalogisierung von Rudolphs Bibliothek hilfreich sind, zu erwerben.
Auf der Auktion kommt auch wirklich ein Werk in die engere Auswahl, das xxx. Neben den Charakteren und dem Händler Torczki bietet auf eine dritte Partei mit, ein bislang unbekannter Mann, der auch hinter diesem Buch her ist. Es kommt zu einem Bieterwettstreit, aus dem McAllister als Sieger herausgeht. Versuche, hinter die Identität des unbekannten Mitbieters zu kommen, scheitern, wobei aber die Charaktere sicher sind, dass Torczki ihn kennen muss. Einzig das Autokennzeichen kann notiert werden.

Das Ende von Torczki

Kurz darauf kommt eine Nachricht von Torczki – hat er es sich anders überlegt und will den Charakteren etwas mitteilen? Man beschließt am Abend bei ihm vorbeizuschauen. Bei seinem Haus angekommen sehen sie Licht in seinem Büro, auf Klingeln oder Kloppen reagiert aber niemand. Im Haus ist alle still und den Charakteren schwant bereits übles. Schnell sind sie in seinem Büro und finden ihn erstochen in seinem Sessel. Aus seinem Notizbuch wurden Seiten herausgerissen, trotzdem wird es mitgenommen. Birnstingl hört Geräusche aus dem Nebenraum. Dort bemerken die Charaktere eine Holzkiste am Boden stehen. Sie öffnen sie und sehen Glasflaschen mit Flüssigkeiten, die gerade beginnen, sich zu vermischen! Sofort fällt der Verdacht auf eine Bombe und so nehmen sie die Beine in die Hand und verschwinden schleunigst aus dem Haus. Und nicht zu knapp: Im Rückspiegel des Autos sehen sie eine farbenfrohe Explosion, die bei Torczkis Haus keinen Stein auf dem anderen lässt. Niedergeschlagen berät man sich, welche Schritte als nächstes zu setzen sind.

Besuch der Synagoge

Cooper, McAllister und Fritsch treffen sich vor der Synagoge. Man darf auf den Dachspeicher und sieht sich mit endlos vielen Papierrollen und Büchern konfrontiert, die hier seit Jahren und Jahrzehnten im Staub liegen. Die Suche beginnt. Cooper fällt bald ein Buch auf, welches versteckt in der Ecke liegt. Es ist mit zwei Schlössern gesichert und lässt sich vorerst nicht öffnen. Fritsch findet eine Schriftrolle auf Hebräisch, die wirklich Informationen über den Golem bereithält. So soll dieser damals auf einem Friedhof ausserhalb der Stadt begraben worden sein. Einfache Sache, nur: Wo befindet sich dieser Friedhof jetzt? Es gilt wieder Nachforschungen in Archiven und Bibliotheken anzustellen.

Das Buch Aesch Mezareph

Cooper lässt das Buch keine Ruhe und er versucht mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln, das Buch zu öffnen, aber es gelingt nicht – fast scheint es so, dass das Buch nicht geöffnet werden will.
Nachdem die Charaktere mithilfe der Himmelsdeuter herausgefunden haben, wo sich dieser Friedhof befunden haben könnte – in einem Vorort von Prag namens Zizlow – begibt ich Cooper mit Fritsch dorthin.
Die Suche beginnt, aber nach 400 Jahren deutet in diesem heruntergekommenen Viertel nichts mehr auf eine Friedhof hin. Fast ist man geneigt, die Suche abzubrechen, als Fritsch einen Mann erkennt, mit dem er im Krieg gedient hatte. Im Verlauf des Gespräches bemerkt Cooper, dass dieser Man immer wieder zu ihm hinsieht. Bei der Verabschiedung gibt ihm Cooper etwas in die Hand und raunt ihm eine Warnung über die „Würmer von Yekub“ zu. Es ist ein Schlüssel – doch nicht der gesuchte?

Am Ende

Wieder vereint versucht Cooper mit dem erhaltenen Schlüssel das Buch zu öffnen und tatsächlich: Es handelt sich dabei um das Resch Mezareph!
Noch während sich alle gespannt über das Buch beugen, sieht niemand draussen an der Straßenecke eine dunkel gekleidete Gestalt, die sich den Hut tief ins Gesicht gezogen hat. Nur die Glut einer Zigarette leuchtet kurz auf, bevor sich die Gestalt abwendet…
Wer steckt hinter dem Mord an Torczki? Warum musste er sterben? Stehen die Charaktere als nächste auf der Liste?

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